Warum eine FMEA?

Entwicklungsbegleitende Konzeptentwicklung
Untersuchung des Gesamtkonzeptes auf funktionsgerechtes Zusammenwirken der Systemkomponenten
Vermeidung von Feldrisiken
Verbesserung von Produkten und Prozessen durch systematische Analyse der funktionalen Zusammenhänge und der potenziellen Fehler
Frühzeitiges Erkennen und Lokalisieren von Fehlern an Produkten und Prozesse
Dokumentation des Produktentwicklungs- bzw. Prozessplanungsstandes.
Vermeiden von Fehlerkosten (Rückrufaktionen, Ausbeute)
Wissensdatenbank für Folgeprojekte
Wissen der Mitarbeiter im Unternehmen halten (Know-how Sicherung)




Rechtliche Notwenigkeit der FMEA


Vertragsrecht

vereinbarte Beschaffenheit (FMEA ist Vertragsgegenstand)
vertragliche Nebenverpflichtungen (Qualitätssicherung)

Schutz von Gesundheit und Eigentum

Nachweis der Sorgfaltspflicht (Produkthaftung, "Stand der Technik")
Die fachgerechte Durchführung einer FMEA und die ordnungsgemäße Umsetzung ihrer Ergebnisse gehören zu den Verkehrssicherungspflichten jedes Herstellers von Erzeugnissen der Kfz-Industrie. Die Verletzung einer Versicherungspflicht löst eine zivilrechtliche Verantwortung (Produkthaftung) des Herstellers und bei persönlichem Verschulden sogar eine strafrechtliche Verantwortung (fahrlässige Körperverletzung/Tötung) der verantwortlichen Mitarbeiter aus.
Wenn eine FMEA im Rahmen der Freigabe eines Erzeugnisses oder einer Erzeugnis-/ Verfahrensänderung nicht oder nur eingeschränkt ausgeführt werden soll, bedarf dies einer nachvollziehbaren, schriftlichen Begründung.

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